Niedertemperatur Heizungen
Niedertemperaturheizungen sind Heizungen, die zum Beheizen der Räume mit "niederen Temperaturen" bei der Anspeisung auskommen. "Nieder" meint hier Temperaturen von ca. 30 - bis kaum über 40 Grad.
Der Vorteil der Niedertemperaturheizungen:
- Sie kommen mit minderwertiger Energie zum Heizen aus
- Bei der Verteilung entstehen weniger Leitungsverluste
- Die Heizflächen sind wirkliche Flächen und ergeben damit ein angenehmes Raumklima
- Die niedrigere Temperatur ist leichter zu erzeugen bzw. aus erneuerbarer Energie zu gewinnen. Siehe Solar, Wärmepumpe,...
Die typischen Niedertemperatur Heizsysteme sind:
Fußbodenheizung[Bearbeiten]
Die Fußbodenheizung ist der ältere und bekanntere Typ dieser Heizungen. In den Fußboden sind die Heizungsrohre eingelassen. Die Fußbodenheizungen sind etwas träger als die Wandheizungen.
Wandheizungen[Bearbeiten]
Wandheizungen sind neueren Datums und werden heute immer mehr verwendet. Das Bild zeigt die verlegten Rohre einer Wandheizung im Naturhotel Steinschaler Dörfl vor dem Aufbringen des Putzes.
Deckenheizungen[Bearbeiten]
Sie arbeiten mit Strahlungswärme. Sie sind psycholgogisch nicht so eingeführt. Der gute Nebeneffekt bei Deckenheizungen: Diese Systeme eignen sich im Sommer sehr gut zur Raumkühlung.
Wie alle Flächenheizungen mehr oder weniger für Raumkühlung geeignet.